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Traum 01: Genesis

»Warum gibt es überhaupt ein Sein - und nicht ein Nichts?«

(Martin Heidegger 1929)

Ist der Kosmos ein unbarmherziger, kalter Ort - chaotisch, gleichgültig, tot? Ist er ein lebendiges Netz von Beziehungen, durchdrungen von Energie, Schönheit und Geist? Ist er ein Ort der Gewalt oder der Liebe?

GENESIS präsentiert künstlerische Positionen aus Indien, Südamerika, Afrika und Europa zur Frage der Schöpfung - mit handwerklichen und KI-generierten, musikalischen, bildnerischen und videografischen Arbeiten von Lavanya Honeyseeda, Embokazomanga, J.Plankton, Tim Ra, Kasimir, Livi und Inö.

Das Universum erscheint entweder als zerstörerisch und grausam, als ohnmächtiges Leiden - oder als Liebe, Lust, Ekstase, Geburt und Wachstum.

Im Zentrum der Ausstellung steht der vom kolumbianischen Schamanen Inö entworfene unsichtbare Altar der Dankbarkeit, die als schöpferische, produktive Haltung, als Haltung der Schöpfung verstanden wird - als unerschöpfliche Quelle des Überflusses. So wie die Schöpfung selbst.

Was auch immer es bedeutet, zu sein.

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